Die synoptische Ansicht der 'Narrenschiffe'


In der Synopse sind alle zehn 'Narrenschiff'-Drucke vor 1500 enthalten, die das Textkorpus von "Narragonien digital" bilden.

  • Die Synopse ist, im Unterschied zur Lesetextanzeige, nach Kapiteln organisiert. Die verschiedenen europäischen Ausgaben und Bearbeitungen des 'Narrenschiffs' unterscheiden sich teilweise erheblich, so dass eine Alignierung auf Wort-, Vers- bzw. Satz- oder Seitenebene nicht möglich ist. Alle 'Narrenschiffe' aber haben die Grundstruktur und das Bild-Text-Layout von Sebastian Brants Narrenkapitel übernommen, so dass sich die Kapitel gegenüberstellen lassen.

  • Der Anzeigemodus der frei konfigurierbaren Kapitelsynopse erlaubt es, zwei beliebige 'Narrenschiffe' bzw. zwei mediale Repräsentationen einander gegenüberzustellen. So lässt sich etwa das Digitalisat des Nürnberger 'Narrenschiffs' im linken und sein Lesetext im rechten Fenster anzeigen. Es lassen sich aber auch in das linke Fenster die deutsche Zweitausgabe und in das rechte die 'Stultifera navis' laden, so dass man die lateinische Bearbeitung mit ihrer Vorlage vergleichen kann - und diese "Spezialansicht" lässt sich über den "Zitierlink" als URL speichern.


Wählen Sie zunächst die gewünschte 'Narrenschiff'-Ausgabe und das anzuzeigende Kapitel im linken und rechten Fenster aus. Die Kapitel sind mit Siglen bezeichnet, "P" bezeichnet die Paratexte, "B" die Kapitel nach Brants Erstausgabe. Die Auflösung dieser Kürzel finden Sie in der Konkordanz.
  • Die Digitalisate wurde von den Bibliotheken zur Verfügung gestellt. Es musste ein Kompromiss zwischen hoher Auflösung und akzeptabler Ladezeit gefunden werden. Die Dateien liegen zumeist in der Standardauflösung von 300 dpi vor, so dass mit der Lupenfunktion Details gut zu erkennen sind.

  • Die Transkriptionen sind zeichengetreu, geben also auch Errata und Setzerfehler sowie Abbreviaturen und typographische Sonderzeichen (wie Ligaturen, Superskripte usw.) wieder. Wir haben uns gegen die übliche, stillschweigende Auflösung / Ersetzung von Sonderzeichen ohne spezifische Semantik entschieden, da diese historische Typographie für Forschungen etwa zur frühneuzeitlichen Drucktechnik oder zur Unterscheidung von Setzerhänden hilfreich sein kann.

  • Zudem bieten wir für einzelne Werke Lesetexte, die nach unseren Richtlinien erarbeitet wurden. Im Unterschied zur Transkription ist sind diese Lesetexte behutsam normalisiert, enthalten Korrekturen von Setzerfehlern usw., sind mit dem Orts- und Namensregister verlinkt und enthalten Verweise auf die Volltexte, die als Quellen und Belege in den Maginalien genannt sind.
Die Synopse bietet zwei Möglichkeiten zum Weiterblättern. Wenn Sie am jeweiligen Fensterrand in der Mitte den schwarzen Pfeil auf weißem Grund anklicken (Abb. Marker 5), so springt die Anzeige dieses einen Fenster eine Seite vor bzw. zurück. Wenn Sie hingegen am oberen Rand über den Fenstern der Synopse auf den weißen Pfeil auf hellblauem Grund klicken (Abb. Marker 6), springen beide Fenster der Synopse eine Seite vor bzw. zurück.
Die von Ihnen gewählte "Einstellung" der Synopse, also die spezifische Anzeige im linken und rechten Fenster, lässt sich fixieren und damit auch zitieren: Klicken Sie im oberen Menü ganz rechts auf "Zitierlink". Die jeweilige URL der aktuellen Synopse-Einstellung wird so in den Zwischenspeicher kopiert und kann über STRG-V in ein beliebiges anderes Dokument eingefügt werden.